Über mich

Ich
Substantiv, Neutrum – a.
1. das Selbst, dessen man sich bewusst ist und mit dem man sich von der Umwelt unterscheidet
2. (Psychologie) zwischen dem triebhaften Es und dem moralischen Über-Ich agierende Instanz

Hallo interessierte Person,

wenn ich mich dir vorstellen darf: mein Name ist Jan Eckhoff. Geboren wurde ich im schönen Herdecke an der Ruhr kurz nachdem die Sowjetunion in Afghanistan einmarschierte und wenig vor Beginn des ersten Golfkrieges. Ich hoffe, es besteht kein Zusammenhang. Viel wichtiger und vielleicht auch schöner: in meinem Geburtsjahr wurden Pac-Man (das Videospiel) und Fresh Fruit for Rotting Vegetables (das Dead-Kennedys-Album) erstveröffentlicht.

Die folgenden nun schon weit über 30 Jahre verbrachte ich weitestgehend im auch gar nicht so unschönen Hagen in Westfalen, insbesondere im Stadtteil Wehringhausen, den gewitzte Marketingmenschen auch schon einmal als „Klein Paris“ bezeichneten. „Klein Detroit“ wäre vermutlich zutreffender. In fast jeder Hinsicht.

Nach Grundschule, Abitur und Dienst fürs Vaterland (an der Windel, nicht der Waffe) begann ich schließlich ein Studium an der Ruhr-Universität zu Bochum, lernte Geschichte, büffelte Erziehungswissenschaften, wechselte zu Politik, Soziologie, Ökonomik, schnupperte in Sozialpsychologie, machte das eine oder andere Vordiplom und verzweifelte an höherer Statistik.

Währenddessen alles andere als faul, verbrachte ich meine freie Zeit damit, meine zwei großen Leidenschaften zu vereinen: Musik und Schreiben. So trat ich in den Semesterferien 2003 schließlich ein Praktikum beim Musikmagazin Ox-Fanzine in (damals noch) Haan-Gruiten an, das anschließend in eine mehrjährige feste-freie Mitarbeit mündete. Gleichzeitig düste ich für eine Lokalzeitung durch die Lande und baute ein lokales Online-Musikportal auf – zu einer Zeit, als selbst MySpace quasi unbekannt war.

Eine Gelegenheit folgte auf die andere und so verbrachte ich rund 12 Jahre als Freelancer, Webworker, freier Schreiberling und „irgendwas mit Medien“, bis sich im Sommer 2015 eine erstaunliche Chance bot: ich konnte – in fester Festanstellung – die Redaktion für den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis beim Wochenkurier übernehmen.

Nicht lange überlegt schlug ich ein und pendle nun zwischen Hagen und Gevelsberg, aber auch Ennepetal, Schwelm und hin und wieder sogar Sprockhövel hin und her und lerne den schönsten Südkreis der Welt so langsam kennen und auch sehr gerne haben.

Mehr demnächst an dieser Stelle. Bestimmt. Denn das Leben bleibt spannend …

Verfreilichst
Jan, 31. Juli 2017