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Ausflug in den Rombergpark

Fast schon Ende Mai haben wir nun auch endlich ein paar schöne, warme Tage. Und so nutzten wir den vergangenen Sonntag für einen Vier-Generationen-Familienausflug nach Dortmund in den Rombergpark.

Ich bin dort noch nie (laut Aussage meiner Mutter: „Als Kind auf jeden Fall!“) gewesen und war daher durchaus überrascht, was sich hier ein Stück südlich der Dortmunder Innenstadt, unmittelbar neben dem Zoo und nicht weit von den bekannteren Ausflugszielen Westfalenpark und Phoenixsee entfernt, für eine nette Natur-Oase befindet.

Das Parken ist am nördlichen Parkeingang kostenlos möglich, auch der Eintritt in den (so heißt er offiziell) „Botanischen Garten Rombergpark“ ist frei. Dennoch ist das Gelände sehr gepflegt, auf den Wegen konnte ich trotz des frühsommerlichen Besucherandrangs keinen Müll entdecken. Stattdessen wuselten auf den Wegen Gänse und in den Gehölzen zutrauliche Eichhörnchen. Zu einem Becher Eis, einer Tasse Kaffee oder einem kleinen Snack lädt das „Café Orchidee“ im Südteil des Parks ein, die Preise sind relativ moderat (bspw. Kaffee und Kuchen je unter drei Euro).

Die Anreise aus Hagen mit dem Auto ist problemlos und dauert ab Innenstadt keine 30 Minuten. Einfach in der Stadt auf die B 54 in Richtung Herdecke, durch Herdecke hindurch nach Dortmund hinein und weiter bis zur Ausfahrt Rombergpark. Alternativ über die A 45 bis Dortmund-Süd und dann weiter auf der B 54. Wenn ihr mit Google Maps navigiert, als Ziel nicht „Rombergpark“ angeben, das führt in die Irre. Stattdessen besser „Torhaus Rombergpark“. Und auch mit dem ÖPNV ist der Park gut erreichbar: Der Bahnhof „Dortmund Tierpark“ wird vom RB 52 (Volmetal-Bahn von Lüdenscheid über Hagen nach Dortmund Hbf.) angefahren, Fahrtzeit ab Hagen Hauptbahnhof: 24 Minuten. Die Haltestelle „Rombergpark“ ist per U-Bahn-Linie 49 aus Dortmund erreichbar.

Hier noch einige Fotos, auf denen einige der 400 Pflanzenarten im Park entdeckt werden können. Der rötliche Bach, der sich auf zwei Fotos zeigt, verdankt seine Färbung dem eisenhaltigen Grubenwasser der bereits 1926 aufgegebenen Zeche Glückaufsegen.

Übrigens: Da ich den Ausflug komplett unvorbereitet angegangen bin, habe ich erst jetzt im Nachhinein entdeckt, dass der Park noch viele Sehenswertes bietet. Ein weiterer Besuch wird also garantiert folgen. Eventuell in Verbindung mit dem nicht weit entfernten Mahnmal Bittermark, das an eine Mordwelle der Nationalsozialisten noch in den letzten Kriegstagen erinnert. In der Bittermark und auch im Rombergpark fanden noch bis unmittelbar nach dem Einmarsch der US-Amerikaner in Dortmund am 10. April 1945 Massenexekutionen durch die Gestapo statt. Unter den Ermordeten befanden sich auch bekannte Widerstandskämpfer aus Hagen.

2 Kommentare

  1. Liebster großer Bruder,
    es war wirklich ein wunderbarer Ausflug! Ich danke Dir von Herzen für die zahlreichen lustigen Momente und die kleinen Entdeckungsreisen abseits der Hauptwege im Park.
    Ich drücke Dich und liebe Dich <3

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