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Ein halbes Jahr Fairphone – ein Zwischenfazit

Seit über einem halben Jahr habe ich das Fairphone nun im Einsatz. Zeit, über meine bisherigen Erfahrungen zu schreiben. Ich werde im Folgenden eher weniger auf die üblichen „Wie fair ist das Fairphone global gesehen“-Aspekte eingehen, sondern meine eigene ganz persönliche Erfahrung beschreiben. Wer sich für das große Drumrum interessiert, sollte einen just in der taz erschienenen Artikel lesen.

Hier dreht es sich jetzt eher darum, wie „fair“ das Fairphone zu denen ist, um die es unter dem Strich geht: die Käufer des Gerätes. Ich werde darüber schreiben, warum ich das Telefon eigentlich wirklich gerne mag, es aber in den vergangenen sechs Monaten mehr als einmal vor die Wand werfen wollte und mehrfach kurz davor war, es zu verkaufen.

Bestellt und bezahlt hatte ich mein Fairphone im Mai 2013, damals in der Hoffnung, „gutes“ zu tun und ein tolles Gerät dafür zu bekommen. Mir war durchaus klar, dass das Telefon selbst zu dem Zeitpunkt (am üblichen Smartphonemarkt gemessen) kein unglaubliches Preis-Leistungs-Verhältnis bot. Überteuert war es jedoch auch nicht. Und für Bio-Produkte zahlt man schließlich auch gerne mal ein paar Euro mehr.

Im Herbst machte mein altes Smartphone dann immer stärkere Mucken und als das Nexus 5 auf den Markt kam, musste ich doch etwas schlucken, denn es war (bei haushoch überlegenen technischen Daten) kaum teurer als mein Fairphone … das leider nicht wie versprochen geliefert, sondern auf Dezember verschoben wurde. Ich hatte das Gerät also noch gar nicht in der Hand, aber ärgerte mich bereits etwas.

Weitere Verzögerungen sorgten für weiteren Unmut, der aber verflogen war, als ich dann am 7. Januar 2014 endlich mein Gerät in Empfang nehmen konnte.

Die ersten Wochen – Bastelfreude

In den ersten Tagen begann ich natürlich, viel mit dem Telefon zu spielen. Ich wollte Google auf meinem Gerät vermeiden, installierte den F-Droid-Market, las mich in die Thematik ownCloud ein, setzte eine eigene Instanz auf, synchronisierte darüber Firefox-Bookmarks, und – nach langem Hin und Her und einigem Frust – via Davdroid schließlich auch Adressbücher und meinen Kalender.

Das war ein sehr nerdiger, enorm zeitaufwändiger, aber ganz witziger und irgendwie auch lehrreicher Ausflug in die Open-Source-Welt.

Geärgert habe ich mich lediglich darüber, dass ich zusammen mit dem Telefon eine Original-Schutzhülle bestellt hatte, die leider gar nicht gut passen wollte.

Die deutsche Community – a movement?

In dieser Zeit stieß ich dann auch auf die Internetseite Fairphone-Freunde, deren Initiator neben einem Blog und einem Wiki insbesondere ein tolles Forum eingerichtet hat. Hier (und in der zugehörigen FB-Gruppe) tauschen sich Fairphone-Besitzer_innen zu allem rund um das Telefon aus. Eine wirklich super Gemeinschaft, die für mich das vielleicht schönste und beste an diesem Gerät ist. Danke, Martin!

Nur dank dieser Gemeinschaft macht für mich der Fairphone-Slogan „Buy a phone, start a movement“ überhaupt Sinn. Auch wenn er wohl trotzdem etwas hoch gegriffen ist.

If you can’t open it …

… you don’t own it. Ist ein Spruch aus der Softwarentwicklung, der dem Fairphone sogar als Postkarte beilag. Für mich war dies einer der Hauptgründe, das Gerät zu kaufen: es sollte von Werk ab mit Root-Zugriff kommen und einem problemlos die Möglichkeit bieten, andere Android-Mods oder gar andere Betriebssysteme (Ubuntu-Phone, FirefoxOS …) zu installieren. Was hatte ich mich darauf gefreut! Insbesondere, weil ich das Fairphone OS nicht wirklich gut zu bedienen finde. Von meinem Nexus 7 bin ich ein „pures“ Android gewohnt und auf meinem lange ausgemusterten HTC Desire Z hatte ich CyanogenMod laufen, beide meiner persönlichen Meinung nach um viele längen besser als die üblichen vorinstallierten Spielereien. So auch hier.

Doch – oh Schreck! Während nun wirklich für fast jedes andere Android-Telefon nach etwas nerviger Rooting-Prozedur die Möglichkeit besteht, sich einen Mod wie das großartige Cyanogen zu installieren, geht genau dieses ausgerechnet beim Fairphone nicht. Trotz aller vollmundigen Versprechen im Vorfeld. Grund hierfür ist, dass auf den Billig-Chipsatz-Hersteller MediaTek gesetzt wurde, der (der Android-Philosophie zum Trotz) keine quelloffenen Treiber zur Verfügung stellt.

Ich hätte, mal ganz im Klartext gesagt, im Strahl kotzen können. Der mitgelieferten Postkarte entsprechend besitze ich mein eigenes Telefon also gar nicht? Hier hatte ich erstmals große Lust, das Gerät wieder zurück zu schicken. Ich habe mich tatsächlich betrogen gefühlt. Lediglich der offene Umgang des Fairphone-Teams mit diesem Thema hat mich wieder besänftigt.

Das GPS-Desaster 1 – Gefahr im Verkehr

Die letzten 15 Monate, bevor mein Fairphone geliefert wurde, hatte ich ein HTC 8S im Einsatz, das neu unter 200 Euro gekostet hatte. Dieses verfügt neben einem recht guten GPS-Chip auch über einen GLONASS-Empfänger. Es war in dem guten Jahr ein zuverlässiges Navigationsgerät, das uns problemlos durch ganz Deutschland brachte. Und ich dachte, das wäre bei Smartphones so Standard. Selbst mit meinem Desire Z (gekauft Ende 2010) ließ sich zuvor bereits recht passabel navigieren.

Also machte ich mir keine großen Gedanken, als ich an meinem dritten Fairphone-Tag einen beruflichen Termin in einer Nachbarstadt hatte, in der ich mich nur sehr bedingt auskenne. Auf Empfehlung eines Bekannten installierte ich die Navi-Software OsmAnd~, freute mich, dass das Fairphone in meine bestehende Halterung passte und machte mich auf den Weg.

Dass ich nicht nur pünktlich angekommen bin – sondern überhaupt lebend – grenzt an ein Wunder.

Zunächst kannte OsmAnd schon einmal die Adresse – das mindestens einhundert Jahre alte Verwaltungsgebäude einer Hochschule – nicht. Dann dauerte es ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten, bis trotz klarem Winterhimmel der erste GPS-Fix (die Verbindung zu Satelliten) erfolgte. Und dann dachte die Software, ich würde mitten durch ein Feld pflügen, während ich auf der Autobahn fuhr. Was da noch witzig war, jedoch schließlich für Panik sorgte, als ich in der mir unbekannten Innenstadt teils zwei oder drei Seitenstraßen neben meiner tatsächlichen Position angezeigt wurde.

Ich schob die Schuld auf OsmAnd und ärgerte mich, dass Software unters Volk gebracht wird, wenn sie so bescheiden funktioniert.

Das GPS-Desaster 2 – Verloren im Wald

Traurige Gewissheit, dass es nicht an der Software liegt, bekam ich dann am folgenden Wochenende, als ich mit meinem Fairphone zum Geocaching ging. Bereits auf meinem Desire Z hatte ich hierfür die App c:geo genutzt hatte. Diese war stets zuverlässig und auch das Gerät aus 2010 tat (zumindest bei freiem Himmel) immer gute Dienste. Mit dem HTC 8S aus 2012 war häufig sogar bei Wolken und dichter Blätterdecke ein ziemlich exaktes Dosensuchen möglich.

Das Fairphone hingegen hüpfte und sprang, konnte sich teils nicht entscheiden, wo in einem Umkreis von über 50 Metern ich mich befand, rotierte wieder und wieder … und lies mich schließlich frustriert abbrechen und heim fahren.

Für das Tracking von Fahrradtouren, für die das Telefon eigentlich auch zum Einsatz kommen sollte, habe ich es bis heute nicht getestet.

Das GPS-Desaster 3 – Viel Aufwand für wenig Besserung

Dank der Fairphone-Freunde stellte ich bald fest, dass auch alle anderen diese GPS-Probleme haben. Schuld ist scheinbar der Billig-Chipsatz von MediaTek mit offenbar berüchtigt schlechtem GPS-Empfang. Mit vielen Anleitungen, einem halben Informatikstudium und diversen Hilfs-Apps kann man es sogar schaffen, den miserablen Empfang softwareseitig einigermaßen zu verbessern … ein GPS-Fix kommt (meist) schneller, es wird nicht ganz so großer Humbug angezeigt und die gröbsten Abweichungen werden automatisch korrigiert. Spaß macht das jedoch nicht.

Zurück zu Google

Nach etwa zwei Monaten googlefreiem Fairphone habe ich mich irgendwann entschlossen, doch die gApps (sprich all die kleinen Tools von Google, vom Playstore bis zu Google Maps) zu installieren. Das hat hervorragend funktioniert.

Die Gründe hierfür waren vielfältig. Zum einen gab es tatsächlich ein paar Apps, die ich beruflich dringend brauche und die ich ohne gApps nicht zum Laufen bringen konnte, zum anderen … nun, es ist traurig aber so ist es: ich hab einfach keinen Bock mehr gehabt, mich mit manchen Funktionen viele, viele Stunden und häufig hart an der Grenze zur absoluten Frustration zu beschäftigen. Wenn die Open-Source-Alternativen immer nur semi-gut funktionieren, während irgendein Hersteller dafür eine vielleicht kostenpflichtige, dafür jedoch grandiose Lösung bietet, dann ist das natürlich wie der Unterschied zwischen selbst gekochtem Essen und einem Pappdeckel-Burger aus der Fastfood-Kette. Aber da ich mein Essen tatsächlich lieber selber koche, ist mein Zeitvorrat irgendwann einfach erschöpft. Ich mache andere Dinge lieber, als mich über fehlerhafte Apps zu ärgern.

Durch Tipps aus dem Forum habe ich nun auch noch den Nova-Launcher installiert, der wenigstens einigermaßen das Feeling eines „blanken“ Androids erzeugt. Die Oberfläche des Fairphone OS konnte mich leider einfach gar nicht überzeugen.

Und sonst?

Jetzt hab ich hier viel dazu geschrieben, wo ich Macken des Fairphones sehe. Aber jenseits dessen ist es ein tatsächlich eigentlich gutes Gerät. Die Kamera macht akzeptable Fotos; natürlich keine Highend-Bilder, aber ich denke, der Preisklasse absolut angemessen. Auch der anfängliche Rotstich-Bug (den ich nicht hatte) ist dank regelmäßiger Updates mittlerweile behoben.

Und auch das Display tut seinen Zweck für mich. Ich will darauf aber auch keine FullHD-Videos schauen. Anfangs nervte mich, dass es so stark spiegelte und ständig voller Finger-Schmier war, aber dank der Fairphone-Freunde habe ich schnell eine entspiegelnde Schutzfolie gefunden (Link zu Amazon), durch die das deutlich besser wurde.

Optisch finde ich das Gerät  noch immer hübsch, es liegt wirklich gut in der Hand (wenn es auch etwas schwer ist, aber nicht zu schwer) und zum Schutz habe ich mir eine sehr schöne Hülle von Waterkant gekauft – handgefertigt in Deutschland und doch ein paar Euro günstiger als das nicht passende Plastikteil, das von Fairphone selbst kam.

Über die Prozessorleistung kann ich ebenfalls nicht klagen. Ich spiele allerdings nicht am Telefon und schaue wie gesagt keine Videos.

Und das wichtigste: auch das Telefonieren klappt super. Sogar mit zwei SIM-Karten.

Toll finde ich, dass man fast alle Ersatzteile im Fairphone-Shop nachkaufen kann. Das ist echt nachhaltig und vorbildhaft für die ganze Branche … und leider vielleicht als einziger Ansatz auch ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

Der Nutzen hängt vom Nutzer ab

Also will ich mal ein Zwischenfazit nach nun einem guten halben Jahr Nutzung versuchen.

Ich habe das Gefühl, die idealen Fairphone-Käufer_innen sind Menschen, die bislang kein Smartphone hatten, weil sie die Branche anzweifelten, die jedoch gerne eins hätten. Diese Leute wollen mit ihrem Fairphone telefonieren, vielleicht mal eine SMS schreiben, hier und da etwas im Netz suchen, eventuell mal einen Schnappschuss machen. Und für die ist es ein tolles Gerät! Selbst wenn noch etwas mehr praktischer Nutzen (E-Mail, DB-Navigator, Handyticket, Dropbox oder Evernote, Threema oder Whatsapp) hinzu kommen, enttäuscht das Fairphone nicht.

All dies könnte ein deutlich günstigeres Gerät auch, aber wer es sich leisten kann, sollte zugreifen. Ich denke durchaus, dass man damit auch etwas gutes tut. Das ist so, wie die Leute, die in den 90er-Jahren Bio- oder Fairtrade-Produkte gekauft haben. Ob das damals alles wirklich so bio war, wer weiß. Und es war unglaublich teuer. Aber ohne diese Menschen gäbe es vermutlich heute keine Bioprodukte in allen Supermärkten und ein breites Bewusstsein für Umwelt- und Tierschutz sowie faire Anbau- und Handelsbedingungen. Aller Anfang ist schwer. Und wenn man doch einmal an technischem verzweifelt – die Fairphone-Freunde helfen!

Für wen das Fairphone definitiv nichts ist, sind „Heavy User“, also Leute, die mit dem Gerät Sport treiben, navigieren, Filme schauen, Geocachen, hochauflösende Fotos machen oder zocken wollen. Bestenfalls alles gleichzeitig. Die sollten mindestens ein- bis vierhundert Euro mehr investieren, und sich ein aktuelles Gerät der großen Hersteller kaufen.

Was mich einfach enorm ärgert, ist der miserable GPS-Empfang, denn der hat es für mich zu einer ökologisch und ökonomisch eher fragwürdigen Geschichte werden lassen. Statt mit einem Gerät bin ich nun nämlich mit dreien unterwegs – dem Fairphone, einem Navi im Auto und einem GPS-Empfänger zum Geocachen und Radfahren. In der Summe hätte ich für diese drei Geräte eines der dicksten Oberklasse-Smartphones bekommen. Und deutlich weniger Elektro-Schrott verursacht.

Da ich diese Geräte aber nun habe, werde ich mein Fairphone weiter benutzen, alles andere macht keinen Sinn. Als hübsches, funktionales Telefon und kleines Internetgerät für unterwegs tut es absolut ausreichend seinen Zweck.

Und für die Zukunft wünsche ich mir wirklich, dass es ein Fairphone 2 geben wird. Aber bitte ohne Chipsatz von MediaTek, damit nicht nur das Versprechen einer wirklichen „Offenheit“ endlich eingelöst wird, sondern damit sich zukünftige Käufer vielleicht noch ein paar zusätzliche Geräte sparen können.

Ob ich dann wieder dabei bin? Mal sehen, was ich in weiteren sechs Monaten für ein weiteres Fazit ziehe. Denn meiner üblichen Nutzungserwartung an ein Smartphone nach ist dann grad einmal Halbzeit …

15 Kommentare

    • Interessant; danke für die Infos! 🙂

      Was dieses GPS-Navi-Problem angeht: Also erst vor wenigen Tagen bin ich, mit zwei unterschiedlichen Navi-Softwares („Waze“ und „Telmap“), auf der A40 „wie auf einem Feldweg“ gefahren (also ohne sichtbare Straße). Über mehrere Kilometer. Und das mit einem iPhone. Das muss doch ein Software-Problem sein, oder?! Ich war jedenfalls überrascht. Die Updates habe ich immer passend geladen.

      Naja – ich überlege noch; vielleicht wird mein nächstes Handy auch ein Fairphone – mal sehen!

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      • Absurd, man weiß es nicht … Jetzt hab ich ein Tomtom im Auto, damit funktioniert es auf jeden Fall traumhaft.

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    • Allerdings leider auch ohne die bisherigen Updates und (soweit ich bislang rausfinden konnte) ohne die gApps …

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      • die gApps lassen sich nachinstallieren und die meisten Änderungen wurden ja in den Fairphone spezifischen Anwendungen gemacht, die hier nicht dabei sind.

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  1. Hallo Jan,
    ein sehr guter Bericht, der sich mit meinen Erfahrung absolut deckt. Ich bin tatsächlich der User, den Du anspricht. Ende 30, bisher kein Smartphone wegen der Branche und den Produktionsbedingungen etc. und Unterstützer einer guten Sache. Es ist einfach ein langer Weg und die Leute hinter dem FP sind im Wesentlichen „Anfänger“ was die Produktion von Telefonen angeht. Ich denke sie haben einen unglaublich guten Job gemacht und ich hoffe (wie Du auch), dass es nur der Anfang war und wir auf ein 2. Edition hoffen können. Ich hoffe noch viel mehr, dass sich auch die großen Konzerne endlich auf den Weg machen werden.
    Gruß Hauke

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    • So sehe ich das auch. Im Bereich fairen Rohstoffhandels sind einige der Großkonzerne ja sogar am Anfang eines guten Weges. Aber es ist wichtig, das Thema in der Öffentlichkeit zu halten und aufzuzeigen, wo bessere Ansätze versteckt liegen. Und dafür macht das Fairphone bislang einen wirklich guten Job.

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  2. Hallo Jan!

    Toller Artikel! Nun ist es Dezember 2014, ich hab das Fairphone 2, TomTom Download mit Hardware/Zubehör für ca. 60.-€ und hänge ohne funktionierendes Navi in Amerika… Ich versuchs mal mit ner HilfeApp…seufz und grrr!!!

    Gruß aus Florida,
    Silvis

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  3. THEMA: Das GPS-Desaster
    Hallo Jan und ein Hallo an alle anderen, die hier lesen.
    Ich habe die gleichen Erfahrungen bezüglich des mangelhaften Gps-Verhaltens gemacht und nach sehr ausgiebigen Tests folgendendes herausgefunden: Man wird es kaum glauben wollen aber es ist tatsächlich so, dass das Fairphone während der Navigation nicht aufgeladen werden darf.
    Ich weiß, es klingt blödsinnig, aber es ist tatsächlich so. Ich habe den Hinweis selbst mal in einem Forumsbeitrag gelesen und anfangs als Blödsinn abgetan, bis ich es aus lauter Verzweiflung selbst ausprobiert habe. Man kann es glauben oder nicht:
    Ohne Ladeanschluss: Einwandfreie und akkurate Navigation, blitzschnelles Neuberechnen der Route, absolut ohne die geringsten Aussetzer.
    Sobald das Ladekabel angeschlossen wird, fägt es an abzudriften, ab in die Pampa, manchmal sofort, manchmal nach ein paar Minuten.
    Ladekabel ab: Das Ding kriegt sich wieder ein, manchmal sofort oder nach ein paar Minuten.

    https://forum.fairphone.com/t/gps-doesnt-work-while-battery-is-charging/2290

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  4. Hallo Jam und alle Leser, versuche gerade Ersatzteile für mein Fairphone 1 zu bestellen. Ist leider alles ausverkauft. Versandkosten für den neuen Akku: Fast so viel wie der Akku selbst. Auf meine E-Mails zur Fehlerbehebung (um herauszufinden, welches Ersatzteil ich benötige) wird seit Wochen nicht geantwortet. Wirklich, wirklich nachhaltig. Haha.

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    • Ich hab grad mal im Shop geschaut, tatsächlich, alles ohne weiteren Kommentar „ausverkauft“ – was ja bedeutet, dass es vermutlich großen Bedarf gegeben hat. Knapp zweieinhalb Jahre nach Markteinführung ist das auch bzw. besonders unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten echt ziemlich daneben.

      Ich persönlich bin doch sehr froh, mein FP Ende 2014 verkauft zu haben …

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